Peacemaker – Friedensstifter/innen auf dem Pausenplatz

Das Programm «Peacemaker» hat zum Ziel, die anhaltende Gewalt an Schulen abzubauen und ihr vorzubeugen. Während einer Projektwoche zum Thema Gewalt und Frieden, lernen von der Klasse jährlich neu gewählte Schüler/innen, in hitzigen Situationen auf dem Pausenplatz mit kühlem Kopf schlichtend einzuschreiten und die Lage zu entspannen.

Was sind die Aufgaben der Peacemaker?

Die wichtigste Aufgabe die Peacemaker haben, ist zu versuchen, bei einem Konflikt auf dem Pausenplatz oder in ihrer Klasse konstruktiv einzugreifen. Nicht jeder Streit muss von den Peacemaker gelöst werden können – wenn nötig suchen Peacemaker Hilfe bei den Kontaktlehrpersonen oder der Pausenaufsicht


Peacemaker-Arbeit ist freiwillig.
Peacemaker sind keine Polizist/innen – sie patrouillieren nicht auf dem Pausenplatz, bis sie einen Streit gefunden haben, sondern machen Pause wie alle anderen auch.
Peacemaker sind keine Richter/innen – sie urteilen nicht, wer schuldig ist und verhängen keine Sanktionen; sie schlichten Streit.
Peacemaker sind keine Lehrkräfte – sie ersetzen nicht die Pausenaufsicht.
Peacemaker können anderen Schülerinnen und Schülern dabei helfen, für ihre Konflikte konstruktive und friedliche Lösungen zu finden.
Peacemaker bieten ihre Hilfe an – die Streitenden entscheiden, ob sie dieses Angebot annehmen wollen
Peacemaker sind fair – sie ergreifen nicht Partei für die eine oder andere Seite.